Isabell Bringmann

Isabell Bringmann sang schon als Jugendliche im Bachchor Hannover. Daraus ergab sich auch der Wunsch Gesang zu studieren.

Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Wien bei Prof. Leopold Spitzer und Kammersänger Walter Berry. In dieser Zeit war sie Solistin bei Messen in der Augustinerkirche, Mitglied der Jungen Oper Wien und wirkte bei Opernproduktionen im Jugendstiltheater, den Wiener Festwochen sowie der Wiener Volksoper mit.

Nach ihrem Diplom mit Auszeichnung in den Fächern Musikdramatische Darstellung und Lied und Oratorium wurde sie als Solistin ans Stadttheater Hildesheim, dem heutigen Theater für Niedersachsen (TfN), engagiert. Sie war 10 Jahre festes Ensemblemitglied und ist seitdem dort immer wieder als Gast tätig. Besondere Erfolge feierte sie in Hildesheim als Elisabeth im Tannhäuser, Antonia in Hoffmanns Erzählungen, Agathe im Freischütz , Gräfin in Mozarts Figaros Hochzeit, Lisa in Land des Lächelns sowie in Brittens Peter Grimes als Ellen Orford.

Isabell Bringmann war Preisträgerin bei verschiedenen Gesangswettbewerben und gewann den ersten Preis beim „Internationalen Carl-Orff-Gesangswettbewerb“, München. Der Komponist Wilfried Hiller setzte sie daraufhin bei der Uraufführung seines Werkes „Eduard auf dem Seil“ mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks als Solistin ein und in seiner Kirchenoper Augustinus sang sie die Stella in München, Frankfurt, sowie bei der Internationalen Orgelwoche musica sacra in Nürnberg.

In ihrer Studienstadt Wien ist Isabell Bringmann regelmäßig mit dem Wiener Mozartorchester im Konzerthaus, dem berühmten Musikverein und der Wiener Staatsoper zu hören. Mehrfach bereiste sie mit dem Orchester Japan.

Operngastspiele führten die Sopranistin nach München ans Theater am Gärtnerplatz, nach Salzburg, Fest in Hellbrunn, Wien, ORF, Schönbrunner Schloßtheater, Sommerspiele Klosterneuburg, an die Sommeroperette Lübeck, nach Freiburg, Städtische Bühnen , Landestheater Flensburg und ans Theater Rudolstadt.

Konzertreisen machte sie nach Japan (Liederabende), England (Arion Orchestra), Toronto (North York Philharmonic Orchestra), Vancouver (Vancouver Symphony Orchestra) und Florida (The Strauss Symphony Orchestra Of America).

Isabell Bringmann hat sich durch Auftritte mit verschiedenen Kantoreien ein großes oratorisches Repertoire erarbeitet.
Mit dem Pianisten Rupert Burleigh gibt sie regelmäßig Liederabende.

Isabell Bringmann war mehrfach Gesangsolistin für das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates, sowie Jurorin beim Wettbewerb Jugend Musiziert in Hamburg.

Im Januar und Februar 2020 war sie  in Hildesheim am Theater für Niedersachsen in Die Hochzeit des Figaro zu sehen. Fast alle Konzerte und Auftritte wurden ab April 2020 coronabedingt abgesagt. Am 4. September 2021 ist Isabell Bringmann aber wieder im goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit dem Wiener Mozartorchester zu hören. Nähere Informationen dazu unter „Ausblick“.